Scheinbar gibt es im Sport eine neue Regel: Neulinge haben die besten Chancen auf den Sieg. Was aus der Formel 1 bekannt ist, hat sich beim Kulpenberg-Berglauf bestätigt. Patrick Krieg aus Sondershausen, den noch kein Verein für sich gewinnen konnte, hatte scheinbar relativ leichtes Spiel den Sieg für sich zu verbuchen. Vom Start weg war er in einer Gruppe aus 3 Sondershäusern ca. 50m vor den Verfolgern auf der anspruchsvollen Strecke entlang dem Waldschlösschen, schwarzen Weg, Rahtsfeld, Ententeich zum Fernsehturm auf dem Kulpenberg unterwegs. Der Wettkampf war in der Anfangsphase sehr verhalten. Die drei taktierten ein wenig untereinander, machten sich bis zum Rathsfeld jedoch noch keinen "echten Stress". Dort schloss Uwe Renz auf die Gruppe auf. Dieser spürte die Möglichkeit den 1. Platz zu belegen. Krieg und Renz konnten sich von den Kontrahenten absetzen. Bis 1 km vor dem Ziel waren beide gleich auf. Der Anstieg vom Ententeich zum Fernsehturm hat es allerdings ziemlich in sich. Die nötigen "Körner" hatte am Ende Patrick Krieg, der mit einem Vorsprung von 12s und einer Zeit von 36:28 min. vor Uwe Renz siegte.
Sehr gut schlugen sich auch die Frauen im Feld. Anja Schlennstedt vom SSV Allendorf konnte die vier weiteren weiblichen Starter hinter sich lassen und wurde mit 42:06min. Gesamtzehnte. Verwunderung herrschte über die mangelde Beteiligung der Sportfreunde vom SV Glückauf Sondershausen. Ihr Fehlen dezimierte die Teilnehmerzahl auf 34. Voriges Jahr gingen 42 auf die Strecke. Gewinnen kann natürlich nur, wer an den Start geht. Dennoch relativieren fehlende Wettbewerber die Ergebnisse der Angetretenen. Jeder hat eben so seine persönlichen Gegner. Natürlich ist von guten Gründen auszugehen. Ergebnisse gibt es hier. (UR)